Zweimaleins für Blogger: Ratschläger und eine kritische Betrachtung der Bloggerwelt

Mein Kopf ist schon fast im Neuen Jahr. Fast. Und das mit Grundüberlegungen zum Zauber des 1. Januar, der anscheinend so viele Möglichkeiten von Veränderungen birgt wie kein anderes Datum im Jahr. Und warum hat das der 23. März oder der 19. August nicht? Dazu in einem späteren Artikel, denn im Moment, vielleicht auch weil ich bald schon über ein Jahr intensiv und mit einer sich immer wieder neu entwickelnden Richtung und eigenen Impulsen und einigen anderen Musen am Rande blogge: Ein kleines Blogger-Zweimaleins (Warum nicht einmaleins? Das kann jeder!).

  1. WENN DU BLOGGEN MÖCHTEST, BLOGGE! Lese gerne Artikel über Blogs oder das Bloggen (wie diesen hier), aber ignoriere, dass Dein Blog ein Statement haben muss oder Du damit eine Meinung oder eine Richtung vermitteln musst. Höre auf Dich: Wenn Du über etwas bloggen möchtest, dann mach es und scheiß drauf was (für Dich) die Blogger-Norm erfüllen sollte! Du brauchst keinen Grund zum Bloggen, sondern nur das Bedürfnis Dich in dieser Art und Weise entfalten zu wollen. Tu es, wenn Du es fühlst.
  2. EIN BLOG KOMMT VON HERZEN! Ein Blog sollte von Herzen kommen und kein finanzielles Ziel verfolgen (Instagram ist in der Hinsicht das beste Beispiel – sieh diesen Kanal vielleicht eher als ein ‚hinter den Kulissen‘, ein Mehr zu Dir als Mensch als eine Medium für Produktplatzierungen) – Du bloggst nicht für Unternehmen oder Produkte, sondern für Dich! Darunter kann auch mal ein Produkt fallen (im besten Fall unbezahlt, wenn sich eine Bezahlung ergibt und Du zu dem Produkt stehst ist das vollkommen in Ordnung), aber das aus einer Überzeugung heraus. Ansonsten wäre Dein Blog nur Werbung und wo bist Du auf Deinem Blog?
  3. DU BLOGGST FÜR DICH, NICHT FÜR ANDERE! Letzter Punkt führt mich auch zu diesem Punkt: Du bloggst für Dich und nicht für andere! Schön wenn Du überlegst was Deine Lesern (oder Unternehmen) hören möchten, aber dann ist das worüber Du bloggst nicht mehr authentisch, sondern fremdbestimmt. Das ist nicht Sinn der Sache des Bloggens.
  4. SEI UND BLEIB AUTHENTISCH! Egal was von außen kommt, höre auf Dich und Dein Bauchgefühl. Wenn Dir danach ist über Socken zu bloggen, mach es. Wenn Du Analogien toll findest, bringe sie in Deinen Blogartikel mit ein. Wenn Du nähen, Literatur oder Sarkasmus für Dich entdeckst, zeige es! Hauptsache Du bist in Deinem Schreiben und Deiner Art des Bloggens authentisch und die Leser (die es durchaus geben kann) erkennen Dich in Deinen Blogartikeln wieder.
  5. LASS DIE BLOGENTWICKLUNG ZU! Ein Blog ist nie von Anfang an perfekt oder vollkommen. Er ist mehr. Er beschreibt eine Entwicklung, die Du gerne zulassen darfst und auch sollst. Entwickle Dich mit Deinem Blog, entdecke Neues und teile es mit. Lass zu, dass sich Dein Blog von Deinem perfekten Frühstück zu Gedanken zum Thema Selbstoptimierung oder anderen Experimenten entwickeln kann. Niemand (außer vielleicht Du selbst) schreibt Dir vor was Du in Deinem Blog schreibst, teilst und anderen (im besten Fall) mitgibst.
  6. FÜHL DICH FREI! Ein Blog ist nichts Statisches, sondern etwas sehr Dynamisches. Ein Grundpfeiler des Blogs bist Du als Mensch, mehr ist nicht in Stein gemeiselt und selbst Du vielleicht nicht. Entfalte Dich wie es Dir beliebt und folge Deinem Gefühl.
  7. SIEH ES ALS HOBBY – NIE ALS PFLICHT! Bloggen sollte ein schönes Hobby sein und keine Pflicht, die Du in Deinem Alltag irgendwie unterbringen musst. Gestern sollte ein Blogbeitrag bei mir erscheinen (ich versuche regelmäßig zu bloggen – jeden Donnerstag und Sonntag), dem war nicht so und das ist in Ordnung. Es sollte nie ein Zwang oder eine Pflicht hinter dem Bloggen stehen, sondern das eigene Bedürfnis etwas mitteilen zu wollen. Das kann auch donnerstags und sonntags sein, aber der Tag ist nur eine Orientierung und keine Deadline, denn das Hobby sollte Freude bringen und einen nicht unter (Zeit)Druck setzen.

Herzlichst und mit einem großen Bloggerherz ♥ Caro

4 Kommentare zu „Zweimaleins für Blogger: Ratschläger und eine kritische Betrachtung der Bloggerwelt

  1. Liebe Caro, ich teile Deine Meinung absolut. Bloggen ist in der Tat etwas sehr individuelles und es gibt dafür kein „Rezept“. So ähnlich entstand auch mein Buch „Du bist, wer Dich kennen will“ – eigene Gedanken und Ansätze kombiniert mit spontanen Einfällen und Anekdoten – und Hauptsache Spaß dabei. Ich wünsche Dir einen guten Rutsch und viele tolle Artikel im neuen Jahr!

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