Bewusst einkaufen: Das 40-Euro-die-Woche-Experiment | TEIL I

Der Gang zum Supermarkt: Ich habe eine Liste erstellt von den Lebensmitteln, die ich einkaufen möchte und halte mich mehr oder weniger strikt daran. Um das Regal für frische Beeren mache ich einen Bogen, Kräuterseitlinge – viel zu teuer – und brauche ich jetzt wirklich Schinken oder funktioniert das Gericht auch ohne? Ich würde mehr als zwei Euro sparen, also geht es ohne und Fleisch esse ich eh kaum noch. Mal wieder Tortillas, etwas Lachs oder doch die guten Garnelen? Keins von all dem. Punkt und weitergehen. Kokosmilch, Bananen, Gurken, gefrorene Kräuter, Sojamilch, Eier. Mehr nicht. Nudeln und Reis sind daheim, genauso wie Zucchini und Paprika. Zufrieden gehe ich mit einem Beleg unter 10 € aus dem Supermarkt. Perfekt! Das hatte ich lange nicht und genieße es unheimlich – mit einem Lächeln und dem guten Gefühl, dass das Experiment tatsächlich funktionieren könnte.

Im vorletzen Beitrag habe ich nicht nur ein Frühstück beschrieben, das mit einem Euro eine günstige Variante ist um in den Tag zu starten, sondern mich auch einem Experiment verschrieben: Nicht mehr als 40 € in der Woche für Lebensmittel auszugeben. Vielleicht waren es 42 €, die in der letzten Woche den Geldbeutel verlassen haben, aber ich habe zunehmend darauf geachtet, dass ich bewusster einkaufe. Die Angewohnheit nicht mehr wahllos ins Supermarktregal zu greifen, weil ich gerade Lust auf dies oder jenes habe, und mir vorher gründlich zu überlegen, ob ich das Lebensmittel dringend brauche und wenn ja, ob hierbei weniger mehr ist, ist der Einstellung gewichen genau das einzukaufen was ich tatsächlich brauche. Nicht mehr und nicht weniger.

Ein kurzes Fazit zu der ersten Woche
Allein der gedankliche Hintergrund mehr auf meinen Einkauf zu achten hat dazu geführt, dass ich weniger Geld für Lebensmittel ausgegeben habe als gewöhnlich. Zudem war der Blick in den Kühlschrank davon geleitet: Was habe ich noch da und was brauche ich um daraus ein Essen zu kochen? Hier und da bin ich dennoch zum Bäcker und habe letzten Sonntag auch mal eine Pizza bestellt. Trotzdem bin ich insgesamt nur knapp über vierzig Euro an Lebensmitteln gekommen, weil sich ca. 40 % der Lebensmittel schon in meinem Haushalt befunden haben (bzw. noch immer befinden – es ist erschrenkend wie lange sich Gemüse hält!!!) und ich dementsprechend ein paar Lebensmittel dazu einkaufen musste.

Für Woche zwei habe ich mir vorgenommen: Keine Bestellung beim Lieferservice (13,45 €), keine Besuche beim Bäcker (2 x 1,40) und kein frischer Salat von der Salattheke des Supermarktes (4,20 €).
Mal sehen wie sich das auf den Geldbeutel auswirkt 🙂

Hast Du auch schon mal versucht darauf zu achten wie und was Du einkaufst? Wenn ja, wie und hast Du es langfristig durchgehalten?

4 Kommentare zu „Bewusst einkaufen: Das 40-Euro-die-Woche-Experiment | TEIL I

  1. Ich schmökere liebend gerne im Buch “Welche Marke steckt dahinter?”. Und ich bin zudem erstaunt, wie gut oftmals No-Name-Produkte abschneiden.
    Und die bessere Hälfte muss sich öfters mal anhören, dass ich diese oder jene Marke boykottiere oder ob man diesen oder jenen Artikel wirklich benötigt.

    Gefällt 1 Person

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