(Plastik)Müll und keine anderen Katastrophen | Umweltbewusstsein

Manchmal braucht es einfach keine Worte.

Wer doch mehr Worte möchte: Der Spaziergang um meine Wanderschuhe einzulaufen (nächste Wanderung: Porto > Santiago de Compostela ~ 215 km) hat ganz unschuldig und ohne weitere Intention angefangen. 100 m nach den ersten Schritten vom Geschäft Richtung nach Hause (insgesamt dann knapp eine Stunde laufen) hätte einem die Galle rückwärts hochkommen oder im Hals stecken bleiben müssen. Zwei Tüten und etliche andere Plastikverpackungen später habe ich mich tatsächlich gefragt: Wer wirft das weg ohne weiter darüber nachzudenken? Wer geht in die Verantwortung, diesen Müll als seinen deklarieren zu wollen? Wer macht das in seinem Lebensraum? Menschen. Menschen die dieser Handlung entsprechend wohl auch ihren Müll in den eigenen vier Wänden einfach neben den Couchtisch fallen lassen und wenn sie es nicht machen: Warum dann draußen in der Umwelt in der sie sich bewegen?

Auch wenn der Fokus beim Nachhauseweg woanders lag, habe ich es nicht geschafft über diese unfassbare Unachtsamkeit hinwegzusehen. Es brodelt, es kocht und ich weiß nicht wohin damit. Der ganze Müll und meine Wut darüber ist im nächsten Abfalleimer gelandet. Die Priorität die Wanderschuhe einzulaufen wird mit der gleichen Priorität behandelt, den Müll von Umweltverschmutzern einzusammeln, mit den eigenen Händen aufzusammeln und zu entsorgen.

Mehr dazu folgt demnächst. Ich bin gespannt auf Eure Kommentare.

Herzlichst ♥ Caro

7 Kommentare zu „(Plastik)Müll und keine anderen Katastrophen | Umweltbewusstsein

  1. Oh ja !!!! 😓seit letztem Jahr sind meine Familie und ich am Plastik im Haushalt reduzieren, auch wenn es manchmal wehtut, weil wir kaum verpackte Sachen mehr kaufen ( wie zb Chips, was den Kindern schon wehtut ) aber ich bin genau wie du so entsetzt und so sprachlos , wütend auch !!! Klar tragen die Politiker große Verantwortung, aber wir Menschen können auch viel dazu beitragen, weniger Müll zu kaufen und vor allem unsere Sachen so pflegen, dass wir die Jahre lang behalten können, ohne ständig neues zu kaufen. Wir haben so viel umgestellt, mehr im Garten angebaut ( und wir haben einen kleinen Garten ) und ich sage nur: alles geht, man muss nur umdenken, nachdenken ( warum tue ich das ? Damit meine Kinder und Enkelkinder die schöne welt , so wie ich sie erlebe , auch kennenlernen !!! ) und bloß nichts auf die Straße & in dem Wald einfach zurücklassen, das geht gar nicht ! Alles muss gelernt werden. Wir haben auch unsere Freunde , Nachbarn dazu motiviert, mit uns mitzumachen und nach 1-2 Monaten positive Rückmeldung bekommen. Weniger ist wirklich mehr !!! Mehr Qualität zum gesunden Leben , saubere Umwelt , damit eine uns wohl fühlen !!! Liebe Grüße & ein schönes Wochenende , Anna

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    1. Liebe Anna, ganz lieben Dank für den tollen, ausführlichen und anregenden Kommentar ❤ Ich spiele auch mit dem Gedanken auf meinem kleinen Balkon Gemüse selber anzubauen diesen Sommer. Immer weniger Müll zu verursachen ist seit längerem eine absolute Priorität! Toll, dass Du da genauso denkst und aktiv wirst! Lieben Dank nochmal und Dir auch ein wunderschönes Wochenende ❤ Liebe Grüße, Caro

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  2. Option… mit etwas benutzten, verbrauchtem, leeren sich belasten das geht ja gar nicht.

    Als ich Kind war wurde ich so erzogen, das wenn ich eine Tasche für einen Ausflug packe, das ich nichts einpacke was ich nicht wieder mit zurrück nehmen will. Basta! Selbst eine Plastiktüte für die Bananenschale oder die Eierschalen wurde eingepackt. Und wenn mir was zu aufwändig wäre es wieder mit zurrück zu nehmen, dann kam es nicht mit. Ganz einfach. So hatte ich niemals den Wunsch an einem Ausflugziel oder auf einer grünen Wiese beispielsweise Schaumküsse zu essen. Erstens sind die mir viel zu empfindluch zu transportieren und zweitens ist die leere Verpackung nach dem Essen immernoch genauso gross und unhandlich. Ich glaube dieser Denkanstoss fehlt heutzutage vielen Mitmenschen… man plant einfach nicht mehr. Und weis dann einfach nicht was mit dem Zeug machen.

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  3. Ich rege mich auch oft über Verpackungsmüll der achtlos in die Natur geworfen wird auf, und frage mich „wer macht sowas?“ Wie mag es bei Leuten die sich so verhalten zuhause aussehen? Aber vermutlich sind das gerade die bei denen zuhause alles super geschleckt ist und wenn sie mal draussen im Grünen sind sauen sie rum… so a la „ich hab einen Knacks ich muss das iegendwo ausleben“. Aber das kann ja nicht sein, dann wären es nur ein paar Ausnahmen.
    Ich fürchte eher es liegt an dem Trend das es zwar cool ist verpackte Burger, Getränke in Tetrapacks und Kekse in aufwendigen Verpackungen zu kaufen und mit zu schleppen… aber eine leere Kekspackung mitzunehmen wäre absolut uncool und gar keine

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