Abendspaziergang: Schnappschuss oder dieser eine Moment | Fotografie

Der Weg nach Hause von der Arbeit. Insgesamt 4,9 km. Knapp 50 Minuten. Der Weg am Fluss entlang, etwa 15 Minuten des kompletten Weges, auf Beton mit grün rechts und links. Das Sonnenlicht bricht zur Abendstunde durch die Zweige über das Wasser bis hin zur Linse und direkt in mich hinein. Ich sauge es auf wie ein Schwamm. Der Frühling zeigt sein Gesicht und ich komme nicht umhin mich zu fragen: Kann nicht alles ein wenig wie der Frühling sein? Diese wunderbare Zeit, wenn alles ein Stückchen heller und sonniger wird. Wenn sich das Gemüt von der kalten und teils bedrückenden Winterzeit loslöst und sich in ein neues Kleid verwandelt, das mit Leben, Energie und Inspiration geschmückt ist, welches sich umgehend und mit all seinen Fasern und mannigfaltigen Facetten um einen herum legt wie eine zweite Haut. Wenn der Alltag schwindet und sich ein wunderbares Gefühl der Leichtigkeit und Freiheit breit macht wie eine große Kelle mit Eierkuchenteig in einer Pfanne mit Öl.

Wenn sich einem die Natur in ihrer zutiefst natürlichen Schönheit offenbart und es nichts weiter kostet als für einen Moment inne zu halten und diesen Augenblick zu genießen. Wenn man die Möglichkeit besitzt das zu sehen, sich dessen bewusst wird und realisiert, dass man sich ausschließlich dieser Schönheit hingibt.

In dieser kurzen Sekunde.
In diesem wunderbaren Augenblick.
In diesem einen Moment.

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