Füße zu groß oder Schuhe zu klein?: Wenn der Blog nicht mehr passt | PLUS: Lösungsvorschläge

Es kneift mich wie ein falsch geschnittenes Kleid, dessen Nähte sich unangenehm in meine Haut graben. Der Stoff kratzt. Es fällt nicht schön. Es passt einfach nicht. Zu dem Kleid trage ich Schuhe, die etwas zu klein ausfallen oder sind etwa meine Füße gewachsen?

Seit einem dreiviertel Jahr überlege ich schon was mich an meinem Blog stört. Alles fing mit der Reise in die USA an. Davor und besonders kurz danach hatte ich das Gefühl, dass der Blog nicht mehr zu mir passt und habe es mit einer Namensänderung versucht. Etwas vergeblich, aber hätte ja funktionieren können. Grundproblematik: Mein Interessenspektrum ist einfach zu groß!

Nun, ein halbes Jahr nach der Namensänderung, hat sich in meinem Kopf ein neues Konzept entwickelt. Es ist in aller Ruhe gewachsen, hat Hand und Fuß, einen roten Faden und liegt mir sehr am Herzen. Es ist ein umfangreiches Projekt, das sich gut ausbauen lässt und mir schon jetzt im Aufbau unheimlich Freude macht. Hauptthemen sind: Natur, Nachhaltigkeit und Fotografie. Wenn der Blog online geht, gebe ich natürlich Bescheid und würde mich freuen Dich bei meinem Herzensprojekt wiederzusehen 🙂
Je nach Lust und Laune veröffentliche ich sporadisch auch hier eventuell noch Artikel.

Da Du dir natürlich aus diesem Artikel auch noch was mitnehmen solltest, anbei ein kleiner Fragenkatalog mit Lösungsvorschlägen, wenn Du auch das Gefühl hast, dass Dein Blog nicht mehr zu Dir passt:

  1. BLOGTHEMA
    Hast Du das Gefühl, dass Dein Blogthema nicht mehr zu Dir passt? Lösungsvorschlag: Erstelle neue Kategorien (Archiviere was Dir nicht mehr passt: Kategorie Archiv, Ablage, Alte Artikel) oder erstelle einen neuen Blog (wenn Du alles anders machen möchtest).
  2. BLOGNAME
    Du hast Dir zu Beginn einen Namen ausgesucht, der nicht mehr zu Dir oder Deinem Blog passt?
    Lösungsvorschlag: Bei WordPress kannst Du einfach den Namen ändern. Wie das geht findest Du hier. Falls Du bei der Namensfindung Schwierigkeiten hast, überlege was der Blog transportieren soll und mache ein Brainstorming. Ergänzend kannst Du auch Artikel zu dem Thema finden (z.B. Blogkiste). Eine gute Grundüberlegung ist: Ist der Blog eher persönlich oder unterhaltend/informativ? Persönlich: Binde Deinen Namen mit ein. Unterhaltend/informativ: Finde eine kurze, knackige Umschreibung/Assoziation.
  3. BLOGARTIKEL
    Dir fällt es aktuell schwer Artikel zu schreiben?
    Lösungsvorschlag: Überlege was der Grund sein könnte. Vielleicht brauchst Du nur eine Blogpause oder etwas Inspiration von außen. Unterhalte Dich mit anderen Bloggern oder besuche andere Blogs und lass Dich inspirieren.
  4. BLOGLOOK
    Dir gefällt der Look Deines Blogs nicht mehr oder Du möchtest ein anderes Design ausprobieren?
    Lösungsvorschlag: WordPress bietet sehr viele (auch kostenfreie) Themes, die Du ausprobieren und schließlich aktivieren kannst. Zuvor solltest Du von Deinem Blog ein Backup erstellen, dass Du keine Daten verlierst (bei WordPress: Verwalten > Daten exportieren). Merke: Bei einem Themewechsel stehen dir erst nach der Aktivierung alle Funktionen des Themes zur Verfügung.
  5. BLOGINHALT
    Du hast frisch angefangen zu bloggen, weißt noch nicht so richtig in welche Richtung es gehen soll und Du fühlst Dich etwas planlos?
    Lösungsvorschlag: Blättere durch Deine Artikel und schaue welche Artikel thematisch zusammenpassen. Kategorien sind an dieser Stelle das A und O. Falls Du Schwierigkeiten hast Kategorien zu finden, halte sie allgemein (z.B. für alles rund ums Basteln und Handwerken: handgemacht, Wolle & Papier, verbastelt, (mit) Kleber und Nadel). Auch ist es möglich ganz allgemeine Oberkategorien zu erstellen und das Thema in weitere Kategorien aufzuschlüsseln (z.B. Oberkategorie: bewusst leben, Unterkategorien: Ernährung, Fit im Alltag, Yoga für Anfänger, Achtsamkeit im Job,…).
  6. BLOGLOGO
    Dein Bloglogo findest Du mittlerweile doof?
    Lösungsvorschlag: Versuche die Schrift zu ändern oder füge ein kleines Icon (kleines Symbol, dass thematisch zu Deinem Blognamen passt) hinzu. Manchmal kann auch schon der Wechsel von Klein- auf Großschreibung bei Deinem Blognamen genügen. Bei großen Blogs (viele Follower, mit Kooperation,…) ist es wie bei Unternehmen: Durch den Logowechsel sollte die Wiedererkennung gegeben sein, also keine zu großen Veränderungen am Logodesign. Falls das nicht möglich ist, plane einen kompletten Relaunch mit neuem Look (siehe BLOGLOOK) und hoffe, dass das neue Design gut angenommen wird. Große Designänderungen stellen immer ein Risiko dar, aber Du solltest Dich auch mit Deinem Blog wohlfühlen.

Nun verabschiede ich mich erst mal auf unbestimmte Zeit und wünsche Dir von Herzen ganz viel Freude beim Bloggen und Blogs lesen. Falls Du Fragen hast, kannst Du dich jederzeit über das Kontaktformular bei mir melden. Ich helfe Dir gerne weiter.

Alles Liebe und bleib gespannt auf meinen neuen Blog ♥ Caro

Die Kunst des Bloggens: 7 Tipps zum Thema Bloggen

Manchmal habe ich ein Thema im Kopf, manchmal sprühe ich vor Kreativität und Ideen, manchmal ist mein Bloggerhirn aus und es ist einfach still – so wie jetzt. Die Gedanken zum neuen Beitrag kreisen zwar als Fetzen in meinem Kopf herum und ich weiß genau wie der Beitrag werden soll oder zumindest was ich damit transportieren oder welche Gedanken ich darin verpacken möchte, aber ich schaffe es nicht den Artikel zu schreiben. Es herrscht gähnende Leere in meinem Bloggerkopf und ich sehne mich geradezu nach dieser Ruhe, den seltenen Momenten in denen ich mal nicht über den nächsten Artikel nachdenke. So sehr ich das Bloggen liebe, weil es ein großartiger und bereichernder Bestandteil meines Lebens geworden ist, den ich nicht mehr missen möchte, so sehr wünsche ich mir manchmal, dass ich nicht jede kleinste Inspiration, Idee oder jeden Gedanken mental in einen Blogartikel umwandle. Zeitweise käme dabei absoluter Mist raus, ab und an braucht ein Thema Zeit um zu reifen und des öfteren verwerfe ich Ideen, wenn ich nicht wirklich weiter komme. Doch wie schaffe ich es Wichtiges von Unwichtigem zu trennen um meinen Anspruch zu erfüllen? Den Anspruch, dass der Blogartikel in irgendeiner Weise Substanz hat, Mehrwert bietet oder zumindest wortgewandt, provokant, inspirierend und/oder eine angenehme (manchmal geradezu therapeutische) Nebenwirkung hat. Ein Patentrezept dafür gibt es wohl kaum. Aber einige Grundgedanken oder Fragen helfen mir (und vielleicht auch Dir), dass ich nicht aus jeder kleinsten Mücke ein ausschweifendes, wortgewaltiges Orchester von Sätzen produziere, die am Ende keine Melodie ergeben. Meine Gedanken dazu habe ich Dir (vorerst) in sieben Tipps zum Thema Bloggen zusammen gefasst.

Eine kleine Anleitung für Blogartikel

  1. THEMA: Du hast ein Thema das Dich beschäftigt? Schreibe darüber und reichere es mit Beispielen, interessanten Situationen oder ursprünglichen (Grund)Gedanken an. Berufe Dich hierbei ggf. auf andere Artikel, eigene Erlebnisse oder eigene Recherchen.
  2. PROBLEME MIT LÖSUNG: Du hast etwas auf dem Herzen? Versuche Empathie herzustellen und zeige eigene Lösungswege auf. Wo ein Problem ist gibt es auch meist eine Lösung.
  3. ROTER FADEN: Du denkst Dein Thema ist eventuell etwas sinnfrei und ohne wirklichen roten Faden? Finde eine passende Analogie oder eine komische Situation, die das Thema in eine runde Sache verwandelt.
  4. UNWOHLSEIN BEIM SCHREIBEN: Du hast Angst über ein für Dich wichtiges Thema zu schreiben oder fühlst Dich beim Schreiben des Artikels unwohl? Lass es oder lass es zumindest eine Weile liegen. Dann bist Du noch nicht soweit das Thema aufzugreifen oder die Gedanken dazu müssen noch etwas reifen.
  5. EINSTIEG: Du findest ein supertolles Thema und bist mehr als motiviert einen Artikel zu verfassen aber findest keinen passenden Anfang? Schreibe es genau so. Absolute Ahnungslosigkeit wie Du mit dem Artikel zu Thema XY beginnen sollst ist besser als die gezwungen schön klingende Worte aus dem Allerwertestes zu ziehen, die sich dann genau so anhören als hättest Du sie daher.
  6. VIELE IDEEN: Du weißt vor lauter tollen Ideen oder Themen gar nicht mehr wo Dir der Kopf steht? Mach Dir eine Liste mit Deinen Ideen und schreibe darüber wie Dir danach ist.
  7. EINFACH SCHREIBEN: Dir geht es wie mir gerade und Du merkst dass Dein Artikel noch Zeit braucht um zu reifen, Du möchtest aber dennoch etwas schreiben, weil Du Lust dazu hast? Krame ein Thema aus Deinem übergroßen Topf mit Ideen und beginne einen Artikel darüber zu schreiben.

Sieben Tipps und ich bin noch lange nicht am Ende. Mal sehen wann der nächste Artikel zum Thema Bloggen einen Weg auf meinen Blog findet 🙂 Was noch alles wichtig sein könnte, findest Du bei diesen Tipps rund ums Bloggen.

Du hast Fragen oder möchtest generell etwas über das Bloggen wissen?
Schreibe mir – ich helfe gerne weiter!

Herzlichst ♥ Caro

Zweimaleins für Blogger: Ratschläger und eine kritische Betrachtung der Bloggerwelt

Mein Kopf ist schon fast im Neuen Jahr. Fast. Und das mit Grundüberlegungen zum Zauber des 1. Januar, der anscheinend so viele Möglichkeiten von Veränderungen birgt wie kein anderes Datum im Jahr. Und warum hat das der 23. März oder der 19. August nicht? Dazu in einem späteren Artikel, denn im Moment, vielleicht auch weil ich bald schon über ein Jahr intensiv und mit einer sich immer wieder neu entwickelnden Richtung und eigenen Impulsen und einigen anderen Musen am Rande blogge: Ein kleines Blogger-Zweimaleins (Warum nicht einmaleins? Das kann jeder!).

  1. WENN DU BLOGGEN MÖCHTEST, BLOGGE! Lese gerne Artikel über Blogs oder das Bloggen (wie diesen hier), aber ignoriere, dass Dein Blog ein Statement haben muss oder Du damit eine Meinung oder eine Richtung vermitteln musst. Höre auf Dich: Wenn Du über etwas bloggen möchtest, dann mach es und scheiß drauf was (für Dich) die Blogger-Norm erfüllen sollte! Du brauchst keinen Grund zum Bloggen, sondern nur das Bedürfnis Dich in dieser Art und Weise entfalten zu wollen. Tu es, wenn Du es fühlst.
  2. EIN BLOG KOMMT VON HERZEN! Ein Blog sollte von Herzen kommen und kein finanzielles Ziel verfolgen (Instagram ist in der Hinsicht das beste Beispiel – sieh diesen Kanal vielleicht eher als ein ‚hinter den Kulissen‘, ein Mehr zu Dir als Mensch als eine Medium für Produktplatzierungen) – Du bloggst nicht für Unternehmen oder Produkte, sondern für Dich! Darunter kann auch mal ein Produkt fallen (im besten Fall unbezahlt, wenn sich eine Bezahlung ergibt und Du zu dem Produkt stehst ist das vollkommen in Ordnung), aber das aus einer Überzeugung heraus. Ansonsten wäre Dein Blog nur Werbung und wo bist Du auf Deinem Blog?
  3. DU BLOGGST FÜR DICH, NICHT FÜR ANDERE! Letzter Punkt führt mich auch zu diesem Punkt: Du bloggst für Dich und nicht für andere! Schön wenn Du überlegst was Deine Lesern (oder Unternehmen) hören möchten, aber dann ist das worüber Du bloggst nicht mehr authentisch, sondern fremdbestimmt. Das ist nicht Sinn der Sache des Bloggens.
  4. SEI UND BLEIB AUTHENTISCH! Egal was von außen kommt, höre auf Dich und Dein Bauchgefühl. Wenn Dir danach ist über Socken zu bloggen, mach es. Wenn Du Analogien toll findest, bringe sie in Deinen Blogartikel mit ein. Wenn Du nähen, Literatur oder Sarkasmus für Dich entdeckst, zeige es! Hauptsache Du bist in Deinem Schreiben und Deiner Art des Bloggens authentisch und die Leser (die es durchaus geben kann) erkennen Dich in Deinen Blogartikeln wieder.
  5. LASS DIE BLOGENTWICKLUNG ZU! Ein Blog ist nie von Anfang an perfekt oder vollkommen. Er ist mehr. Er beschreibt eine Entwicklung, die Du gerne zulassen darfst und auch sollst. Entwickle Dich mit Deinem Blog, entdecke Neues und teile es mit. Lass zu, dass sich Dein Blog von Deinem perfekten Frühstück zu Gedanken zum Thema Selbstoptimierung oder anderen Experimenten entwickeln kann. Niemand (außer vielleicht Du selbst) schreibt Dir vor was Du in Deinem Blog schreibst, teilst und anderen (im besten Fall) mitgibst.
  6. FÜHL DICH FREI! Ein Blog ist nichts Statisches, sondern etwas sehr Dynamisches. Ein Grundpfeiler des Blogs bist Du als Mensch, mehr ist nicht in Stein gemeiselt und selbst Du vielleicht nicht. Entfalte Dich wie es Dir beliebt und folge Deinem Gefühl.
  7. SIEH ES ALS HOBBY – NIE ALS PFLICHT! Bloggen sollte ein schönes Hobby sein und keine Pflicht, die Du in Deinem Alltag irgendwie unterbringen musst. Gestern sollte ein Blogbeitrag bei mir erscheinen (ich versuche regelmäßig zu bloggen – jeden Donnerstag und Sonntag), dem war nicht so und das ist in Ordnung. Es sollte nie ein Zwang oder eine Pflicht hinter dem Bloggen stehen, sondern das eigene Bedürfnis etwas mitteilen zu wollen. Das kann auch donnerstags und sonntags sein, aber der Tag ist nur eine Orientierung und keine Deadline, denn das Hobby sollte Freude bringen und einen nicht unter (Zeit)Druck setzen.

Herzlichst und mit einem großen Bloggerherz ♥ Caro

Was ist heutzutage (noch) umsonst? | Kleiner Blogeinblick für Nicht-Blogger

Letzt hat ein Kollege mit mir über meinen Blog geredet. Ich hatte am Abend zuvor eine 20er Jahre Varieté-Show besucht und er meinte, ich könne doch darüber schreiben oder eben allgemein was bei mir so am Tag passiert. Könnte ich, mache ich aber eher selten und wenn dann spontan und ungeplant. Warum? Weil ich Bloggerin bin und niemand der seinen Terminkalender mit Notizen online stellt. Ich finde es zwar schön, wenn andere Menschen eine Meinung zu meinem Blog oder dem Bloggen haben, aber man merkt genau an solchen Aussagen, dass sie im Grunde von der Materie nicht wirklich viel verstehen bzw. nicht verstehen, dass man nicht bloggt, um das zu schreiben was andere gut finden, gerne lesen würden oder Vorschläge umsetzt nur weil jemand gesagt hat, man könne doch über dies oder jenes schreiben, sondern um das zu schreiben, was einem selbst gefällt und wie es eben beim Bloggen ist, spontan schreibt was einem in den Sinn kommt oder über Themen, die einen bewegen. (An die Blogger: Wie seht ihr das???)

Und nun zum Thema: Was ist heute (noch) umsonst? Da dieser Blogartikel schon von Anfang an anders angefangen hat als üblich, nämlich mit einem komplett anderen Thema und Bloggen dabei auch eine Rolle gespielt hat, schreibe ich nebenbei auch ein wenig darüber, um vielleicht Nicht-Blogger insgesamt besser abzuholen.

Zunächst: Wie bin ich auf das heutige Thema gekommen?

Da ich von Natur aus ein Mensch bin, der gerne lächelt, habe ich damit jemandem die Frage ‚Warum lächelst Du?‘ entlockt mit der Antwort ‚So eben. Es kostet ja nichts.‘. Das hat mich wiederum zu der Frage gebracht, die ich mir im Titel stelle: Was ist heute (noch) umsonst? Und das beantwortet wiederum die Frage wie ein Blogartikel entstehen kann. Er kann aus einer simplen Situation, einem kurzen Moment heraus entstehen. Dieser Moment ist umsonst. Werbegeschenke sind umsonst. Ein Lächeln ist umsonst. Herzlichkeit ist umsonst. Jemandem die Tür aufhalten ist umsonst. Freundliche Worte sind umsonst. Trotz dass es Sachen gibt, die umsonst sind, ist heutzutage fast nichts mehr umsonst und dennoch geben wir lieber Geld aus, um Dinge zu besitzen als in unsere Mundwinkel Kraft zu investieren und anderen damit eine Freude zu bereiten oder sie ebenfalls zum Lächeln zu bringen oder jemandem zu sagen, dass er heute besonders schick angezogen ist oder sich mit seiner aktuellen Projektarbeit sehr positiv hervor hebt? Wenn so vieles schon Geld kostet, wieso nicht mehr in die kostenfreien Dinge investieren? Und so wie ich es gerne mache, einfach mal lächeln 🙂
Dieser Artikel sollte eine Randnotiz werden, ein kurzer, aber wie ich finde wichtiger Gedankengang, weil ich oft das Gefühl habe, dass jeder unheimlich mit sich selbst beschäftigt ist, Menschen generell zu viel Mist kaufen, den sie nicht brauchen und ich mich oft frage, warum die Menschen manchmal nicht etwas herzlicher miteinander umgehen. Ist es denn wirklich so schwer mal jemandem eine Umarmung zu geben? Ist es wirklich so schwer liebe Worte zu formulieren und diese aufrichtig an jemanden zu richten? Ist es wirklich so schwer seine miese Laune beiseite zu schieben (andere können dafür nun wirklich nichts) und einfach zu lächeln (das hebt die Laune nämlich automatisch)? Anscheinend manchmal schon. Ich bin auch nicht perfekt und ständig gut drauf, aber wenn ich eines hoffentlich niemals ablegen werde ist das mein Lächeln, denn es gibt mir am Ende mehr zurück als ich investiert habe. Nach dieser gedanklichen Wendung, die sich spontan ergeben hat, könnte nun auch der Titel des Beitrags anders heißen, z.B. ‚Warum es sich lohnt zu lächeln‘.

In diesem Sinne und mit einem Lächeln ♥ Caro