Von Vielleichts und einem Eis am Boden…

Manchmal habe ich das Gefühl alles falsch gemacht, mich falsch entschieden, alles falsch angefangen zu haben. Und dann ist es Sonntag, die Sonne scheint, und ich möchte einfach nur raus. Entspannen, Rad fahren, irgendwo gemütlich sitzen, zeichnen, Eis essen und den langsam beginnenden Sommer, die ersten warmen Tage, genießen. Dann geht das Gefühl weg.

Was davon bleibt?

Nichts.
Nur die Gewissheit, dass das Gefühl manchmal etwas falsch gemacht, falsch entschieden oder falsch angefangen zu haben nur reflektiert so scheint. Es wird schließlich von der Gewissheit eingeholt, dass ich ohne all diese vermeintlichen Fehler, angeblich falschen Entscheidungen und die scheinbar falschen Anfänge, vielleicht nicht dort wäre wo ich heute stehe.
Ich vielleicht nicht sonntags bei Sonnenschein und mit einem Lächeln im Gesicht auf mein Rad steigen würde um irgendwo Freunde zu treffen. Ich vielleicht nicht in einem, auf dem Gehsteig liegenden, Eis ein Fotomotiv sehen würde (das mich zu diesem Artikel inspiriert hat). Ich vielleicht nicht der Mensch wäre, der ich heute bin, mit einem leckeren Soja-Vanille-Eis in der Hand, das glücklicherweise nicht auf der Straße gelandet ist. Ich vielleicht nicht alles richtig gemacht habe, aber aus allem Falschen das möglichst Beste und damit vielleicht genau das Richtige.

Vielleicht.

Die Kunst des Bloggens: 7 Tipps zum Thema Bloggen

Manchmal habe ich ein Thema im Kopf, manchmal sprühe ich vor Kreativität und Ideen, manchmal ist mein Bloggerhirn aus und es ist einfach still – so wie jetzt. Die Gedanken zum neuen Beitrag kreisen zwar als Fetzen in meinem Kopf herum und ich weiß genau wie der Beitrag werden soll oder zumindest was ich damit transportieren oder welche Gedanken ich darin verpacken möchte, aber ich schaffe es nicht den Artikel zu schreiben. Es herrscht gähnende Leere in meinem Bloggerkopf und ich sehne mich geradezu nach dieser Ruhe, den seltenen Momenten in denen ich mal nicht über den nächsten Artikel nachdenke. So sehr ich das Bloggen liebe, weil es ein großartiger und bereichernder Bestandteil meines Lebens geworden ist, den ich nicht mehr missen möchte, so sehr wünsche ich mir manchmal, dass ich nicht jede kleinste Inspiration, Idee oder jeden Gedanken mental in einen Blogartikel umwandle. Zeitweise käme dabei absoluter Mist raus, ab und an braucht ein Thema Zeit um zu reifen und des öfteren verwerfe ich Ideen, wenn ich nicht wirklich weiter komme. Doch wie schaffe ich es Wichtiges von Unwichtigem zu trennen um meinen Anspruch zu erfüllen? Den Anspruch, dass der Blogartikel in irgendeiner Weise Substanz hat, Mehrwert bietet oder zumindest wortgewandt, provokant, inspirierend und/oder eine angenehme (manchmal geradezu therapeutische) Nebenwirkung hat. Ein Patentrezept dafür gibt es wohl kaum. Aber einige Grundgedanken oder Fragen helfen mir (und vielleicht auch Dir), dass ich nicht aus jeder kleinsten Mücke ein ausschweifendes, wortgewaltiges Orchester von Sätzen produziere, die am Ende keine Melodie ergeben. Meine Gedanken dazu habe ich Dir (vorerst) in sieben Tipps zum Thema Bloggen zusammen gefasst.

Eine kleine Anleitung für Blogartikel

  1. THEMA: Du hast ein Thema das Dich beschäftigt? Schreibe darüber und reichere es mit Beispielen, interessanten Situationen oder ursprünglichen (Grund)Gedanken an. Berufe Dich hierbei ggf. auf andere Artikel, eigene Erlebnisse oder eigene Recherchen.
  2. PROBLEME MIT LÖSUNG: Du hast etwas auf dem Herzen? Versuche Empathie herzustellen und zeige eigene Lösungswege auf. Wo ein Problem ist gibt es auch meist eine Lösung.
  3. ROTER FADEN: Du denkst Dein Thema ist eventuell etwas sinnfrei und ohne wirklichen roten Faden? Finde eine passende Analogie oder eine komische Situation, die das Thema in eine runde Sache verwandelt.
  4. UNWOHLSEIN BEIM SCHREIBEN: Du hast Angst über ein für Dich wichtiges Thema zu schreiben oder fühlst Dich beim Schreiben des Artikels unwohl? Lass es oder lass es zumindest eine Weile liegen. Dann bist Du noch nicht soweit das Thema aufzugreifen oder die Gedanken dazu müssen noch etwas reifen.
  5. EINSTIEG: Du findest ein supertolles Thema und bist mehr als motiviert einen Artikel zu verfassen aber findest keinen passenden Anfang? Schreibe es genau so. Absolute Ahnungslosigkeit wie Du mit dem Artikel zu Thema XY beginnen sollst ist besser als die gezwungen schön klingende Worte aus dem Allerwertestes zu ziehen, die sich dann genau so anhören als hättest Du sie daher.
  6. VIELE IDEEN: Du weißt vor lauter tollen Ideen oder Themen gar nicht mehr wo Dir der Kopf steht? Mach Dir eine Liste mit Deinen Ideen und schreibe darüber wie Dir danach ist.
  7. EINFACH SCHREIBEN: Dir geht es wie mir gerade und Du merkst dass Dein Artikel noch Zeit braucht um zu reifen, Du möchtest aber dennoch etwas schreiben, weil Du Lust dazu hast? Krame ein Thema aus Deinem übergroßen Topf mit Ideen und beginne einen Artikel darüber zu schreiben.

Sieben Tipps und ich bin noch lange nicht am Ende. Mal sehen wann der nächste Artikel zum Thema Bloggen einen Weg auf meinen Blog findet 🙂 Was noch alles wichtig sein könnte, findest Du bei diesen Tipps rund ums Bloggen.

Du hast Fragen oder möchtest generell etwas über das Bloggen wissen?
Schreibe mir – ich helfe gerne weiter!

Herzlichst ♥ Caro

Achtung Baustelle: Von Ideen, Staub und dem 48-Stunden-Tag

Absperrgeländer. Eine halb ausgehobene Grube. Schutt häuft sich neben dem schmalen Holzsteg über den Fußgänger und Fahrradfahrer die unebene Stelle am Ende der Baustelle passieren können. Ein Warnblinklicht weist Autofahrer freundlich darauf hin, dass die Straße hier zu Ende ist. Eine Sackgasse. Die Baustelle ist in meinem Kopf. Ich wünschte es wäre nur eine. Es sind unzählige und alle in unterschiedlichen Bauphasen. Bei manchen steht erst die Absperrung, bei manchen wurde mit einer Schaufel eine Grube ausgehoben, bei manchen steht das Baumaterial bereit und bei manchen weiß ich noch nicht wann sie sichtbar werden.

Es ist abends kurz vor halb sieben. Leicht müde und doch voller Energie schließe ich die Tür zu meiner Wohnung auf und stolpere beim ersten Schritt über Schuhe. Auf dem Boden in der Küche liegt eine Stofftasche vom letzten Einkauf, bei welcher der Einkaufszettel heraus lugt. Ich stelle meine Tasche ab, Jacke aus, Schuhe aus.

Durchatmen.

Was mache ich heute Abend? Mein Blick fällt auf die ausgeliehenen Bücher, die ich maximal angelesen habe und deren Verlängerungsfristen ich schon nicht mehr zählen kann. Auf dem Schreibtisch liegt die Kamera, die Zeichensachen auf dem Küchentisch haben ihre Position seit Abenden nicht verändert. Der Boden könnte mal wieder sauber gemacht werden und der Berg Wäsche auf dem Badfußboden gehört im Grunde in die Waschmaschine. Auf dem Rand des Waschbeckens hat sich schon wieder eine Staubschicht gebildet, beim Müll unter der Spüle geht der Deckel nicht mehr zu. Das nächste kreative Projekt macht sich in meinem Kopf breit und meine Gedanken führen von sollte, könnte, müsste zu einem endlosen Kreislauf von Ideen, Blogthemen und einzelnen Gedankenfetzen. Ich setzte mich an den Computer und schaue Bilder durch, öffne das Grafikprogramm und möchte etwas illustrieren was seit Tagen in meinem Kopf herum geistert und endlich ausgeformt scheint. Es geht nicht. Also vielleicht doch erst Zeichnen? Ab an den Küchentisch. Das Buch über Psychologie ist dann doch interessanter, aber die nötige Konzentration zum Lesen fehlt. Vielleicht koche ich erst mal das Essen für die Mittagspause morgen. Das Chaos in der Küche, gefolgt von Wäsche machen holt mich in die Realität zurück. Der ständige Ideenfluss, der mich Abend für Abend begleitet und zu weiteren Ideen führt, die reifen und andauernd neue Baustellen zu eröffnen scheinen, steht währenddessen nie still (mein Kopf scheint voller Notizen, Randbemerkungen und halbfertiger Konzepte zu sein, die noch auf Umsetzung, Zeitintensität und Reifedauer überprüft werden müssen).

Das Gröbste ist erledigt und der Alltag hat den Abend aufgefressen. Ehe ich mich versehe ist es 22.34 Uhr und das einzig Kreative, was ich noch zustande bekomme ist in möglichst sanften und kunstvoll kreisenden Bewegungen meine Zähne zu putzen und mich ins Bett einzukuscheln. Hätte der Tag doch nur 48 Stunden. Dann würde ich nicht mit dem Gefühl einschlafen, dass meine (Ideen-/to do-)Liste nahezu unbearbeitet auf dem Rand des Waschbeckens mit einstaubt und ich wieder nicht so weit gekommen bin wie ich es mir vorgenommen habe.

Achtung Baustelle! Betreten auf eigene Gefahr!

Leben & Alltag: Wie eine Seifenblase am Himmel…

Ich sitze am Tisch, im Hintergrund kommt ein wunderbar schnulziges Lied und ich frage mich ein Mal mehr warum ich blogge. Die einfache Antwort wäre „…weil ich es liebe“. Doch was genau liebe ich daran? Was sind die wunderschönen Momente und Augenblicke, die ich so sehr schätze, dass ich mich fern von Arbeit, Alltag & Co. noch an den Laptop verfrachte? Vielleicht das Gefühl genau in dem Moment befreit zu sein von genau all dem. Vielleicht weil ich es auf eine verdrehte und nicht nachvollziehbare Weise als ein Bestandteil meines Lebens und nicht als Arbeit sondern Freizeit betrachte. Vielleicht weil ich es wie eine große Seifenblase betrachte, die sich am Himmel befindet, durch die das Licht bricht und ich diesen Moment erlebe und seine Schönheit teile, weil ich im richtigen Moment auf den Auslöser gedrückt habe. Vielleicht ist es aber genau der eine Moment in dem ich anfange darüber zu schreiben.

Vielleicht.

Vielleicht ist es wie das Leben an und für sich, das wir hier und da in eine Blase hüllen möchten, die jegliche Farben offenbart und alles Schöne inne hat, das wir so sehr schätzen – ein Raum in dem alles möglich und nichts unmöglich erscheint. Vielleicht ist es ein Weg. Und da geht jeder seinen eigenen. Ab und an eben in einer großen Seifenblase am Himmel.

Und was passiert wenn sie platzt?

Dann bleiben Tropfen die ganz weich fallen und uns vielleicht einen noch besseren Blick ermöglichen, über die Seifenblase, Tropfen und den Himmel hinweg in das was wir außerdem noch sehen und genießen dürfen, was die Blase um wertvollen und inspirierenden Raum erweitert und sie schließlich Stück für Stück metaphorisch vergrößert. Wie schön doch Seifenblasen am Himmel (zum Fotografieren) sein können…

Was ist Deine Seifenblase?

(Plastik)Müll und keine anderen Katastrophen | Umweltbewusstsein

Manchmal braucht es einfach keine Worte.

Wer doch mehr Worte möchte: Der Spaziergang um meine Wanderschuhe einzulaufen (nächste Wanderung: Porto > Santiago de Compostela ~ 215 km) hat ganz unschuldig und ohne weitere Intention angefangen. 100 m nach den ersten Schritten vom Geschäft Richtung nach Hause (insgesamt dann knapp eine Stunde laufen) hätte einem die Galle rückwärts hochkommen oder im Hals stecken bleiben müssen. Zwei Tüten und etliche andere Plastikverpackungen später habe ich mich tatsächlich gefragt: Wer wirft das weg ohne weiter darüber nachzudenken? Wer geht in die Verantwortung, diesen Müll als seinen deklarieren zu wollen? Wer macht das in seinem Lebensraum? Menschen. Menschen die dieser Handlung entsprechend wohl auch ihren Müll in den eigenen vier Wänden einfach neben den Couchtisch fallen lassen und wenn sie es nicht machen: Warum dann draußen in der Umwelt in der sie sich bewegen?

Auch wenn der Fokus beim Nachhauseweg woanders lag, habe ich es nicht geschafft über diese unfassbare Unachtsamkeit hinwegzusehen. Es brodelt, es kocht und ich weiß nicht wohin damit. Der ganze Müll und meine Wut darüber ist im nächsten Abfalleimer gelandet. Die Priorität die Wanderschuhe einzulaufen wird mit der gleichen Priorität behandelt, den Müll von Umweltverschmutzern einzusammeln, mit den eigenen Händen aufzusammeln und zu entsorgen.

Mehr dazu folgt demnächst. Ich bin gespannt auf Eure Kommentare.

Herzlichst ♥ Caro

Über ungeschriebene Blogartikel und unfertige Handstulpen | Selbsterwartung

Gestern wollte ich in aller Ruhe einen Blogartikel schreiben – über nicht geschriebene Artikel, die ich aber noch schreiben wollte: Über nahrhafte Gerichte für die Mittagspause (ich wollte auch mal eine neue Kategorie dafür aufmachen), über Selbstoptimierung, über selbst gestrickte Handstulpen (den Artikel gibt es noch nicht mal, aber ich wollte darüber schreiben wie ich dazu kam und welche Schwierigkeiten ich mit den fünf Nadeln hatte). Und genau wie die Artikel bleiben auch mal andere Sachen einfach liegen. Eine Handstulpe habe ich gestrickt (daher stammt das Bild), die andere ist noch in den Anfängen. Ob ich sie diesen Winter noch tragen kann weiß ich nicht, aber das hat mir gezeigt, das Stricken komplexer sein kann als nur Masche um Masche abzuwerfen. Das alles und das Wissen, dass ich gestern schon den Artikel schreiben wollte, hat mich zu dem Thema Selbsterwartung geführt, die Erwartungshaltung, die ich an mich als Mensch habe. Also habe ich mal wieder gegoogelt (ausschließlich um eine schöne Definition von Selbsterwartung zu finden) und stieß auf Artikel über Selbstwirksamkeitserwartung, bei der es darum geht als Mensch „aufgrund eigener Kompetenzen gewünschte Handlungen erfolgreich selbst ausführen zu können“. Ein Mensch der eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung besitzt – so die Annahme -, kann „gezielt Einfluss auf die Dinge und die Welt nehmen (internaler locus-of-control, siehe Kontrollüberzeugung), statt äußere Umstände, andere Personen, Zufall, Glück und andere unkontrollierbare Faktoren als ursächlich anzusehen“. Der nächste Artikel zum Thema Selbsterwartung beschäftigt sich mit der Psychologie des Gewinnens und begegnet der Thematik Selbsterwartung mit einem leicht selbsttherapeutischen Ansatz, welcher in einer Anleitung zum positiven Denken – mit einigen Tipps – mündet. An dieser Stelle wünsche ich mir manchmal, weniger zu googeln und vorher besser mein eigenes Hirn anzuschmeißen, was ich nun trotz der überaus ausführlichen Definitionen versuche.

Selbsterwartung (eine persönliche Definition)
Das Thema Erwartungen hat mich schon letztes Jahr ein wenig begleitet. Als ich es dann gestern wieder nicht geschafft habe einen Blogartikel über angedachte Themen zu verfassen, wollte ich das heute machen, was mich zum Thema Selbsterwartung geführt hat, also die Erwartung, die ich an mich selbst habe. Hierbei gilt es zu hinterfragen: Was möchte ich erreichen? Wo liegen meine Ziele? Welche Ziele habe ich und welche Erwartung stelle ich dahingehend an mich selbst? Die Definition von Selbsterwartung kummuliert in Fragen, die man sich stellen kann, wenn das Thema Selbsterwartung aufkommt. Diese gilt es für sich selbst zu beantworten, ohne Definition, ohne Hilfestellung, ganz allein für sich – frei von Perfektion, frei von Anforderungen, die Du an Dich für gewöhnlich stellst, geradewegs aus dem Bauch raus – ehrlich und aus Deiner Mitte.

Um zu den unfertigen Artikeln und den unfertigen Handstulpen zurückzukommen: Ich selbst erwarte manchmal ein wenig zu viel von mir und möchte mehr in meinen Alltag unterbringen als es möglich ist (er hat nun mal nicht 48 Stunden, sondern nur 24), deshalb ist meine Erwartungshaltung an mich selbst eine Haltung, die weniger an Erwartungen und mehr an meine persönliche Entfaltung geknüpft ist. Damit entspricht das weniger einer Erwartungshaltung als mehr einer wohlwollenden Achtsamkeit, mit der ich mir jeden Tag begegne, mir den Raum und die Zeit gebe, welche ich brauche, um nicht zuletzt doch wieder die angestrickte Handstulpe in die Hand zu nehmen, weil es sich mit zwei weniger friert als mit einer bei minus 3 Grad, auch im nächsten Winter 😉

Erwartest Du auch manchmal zu viel von Dir? Wie gehst Du damit um?

Augenblick mal: Was ist Zeit und wo ist das Gefühl? | Leben & Fotografie

Das Bild für den Beitrag hatte ich gestern schon rausgesucht (es ist eines von meinem alten Blog – so viel zum Thema Zeit), aber konnte meine Gedanken zum Thema Zeit, auch wenn der Artikel damals auch um das Thema Zeit ging, nicht festhalten. Ich habe wohl noch Zeit gebraucht, alleine daheim, an meinem Küchentisch, mit dem Blick auf meine Kamera, die mich vorwurfsvoll anschaut, weil sie schon lange nicht mehr draußen in der Natur war. Dabei fühlst sie sich dort sehr wohl – und ich mich auch. Diesen Weg zum Wald, den ich so sehr liebe, habe ich schon länger nicht mehr gemacht – Vorweihnachtsstress, Weihnachsstress, Silvester und dann das neue Jahr scheinbar voller Möglichkeiten. Das neue Jahr mit seinen Möglichkeiten? Neuen Möglichkeiten? Im Ernst, dass ist in meinen Augen kompletter Bullshit. Warum braucht man einen ersten Januar um etwas neues zu beginnen, etwas neues zu erleben oder auch etwas neues an sich entdecken zu wollen. Die beyourbestself-Industrie wirbt um diese Zeit wahrscheinlich besonders mit Wegen, die man gehen kann, um sich ein schönes neues Jahr zu bescheren, das meist schon in der dritten Januarwoche vergessen ist. Und was passiert dann? Wir kehren in alte Gewohnheiten und Muster zurück, die mit unseren guten Vorsätzen rein gar nichts mehr gemein haben. Nicht dass ich grundsätzlich gegen eine beyourbestself-Bewegung bin, aber setze es doch um, wenn Dir danach ist und nicht weil der 1.1. vor der Tür steht und Du bis dahin zwanghaft versuchst herauszufinden was Du ändern möchtest und vielleicht eher halbherzig zu semi-erfüllbaren Vorsätzen greifst, bei denen es Dich schon im Februar ärgert, dass Du sie nicht erfüllen konntest. Wieso nimmst Du dir dafür nicht Zeit (der 17. Juli oder der 28. September sind genau so ein Datum wie der 1.1)? So viel zu dem Thema Vorsätze, das ich unbedingt unterbringen wollte und mir wohl die Zeit fehlte, das auf eine schöne Art und Weise umzusetzen. Aber wie setzt man Wahrheit oder eine Meinung am Rande schon schön um? Genau.

Um nun doch zum Thema Zeit zurückzukehren: Zeit ist ein kostbares Gut, dass sich schwer in Worte fassen lässt. Zeit ist manchmal nur die Beobachtung, dass der Regen in Tropfen auf die Erde fällt und sie aufweicht, Zeit sind die Augenblicke, die morgens verstreichen während der Kaffee aufbrüht, Zeit sind Momente zwischen Himmel und Erde, die so unfassbar schön sind, dass Du sie festhalten möchtest. Zeit ist alles und nichts. Zeit festhalten ist unheimlich schwierig, wenn nicht sogar unmöglich (denn sie vergeht, trotz dass Du in dem Moment verharrst, ihn genießt und Du ihn von Herzen gerne festhalten würdest – der Moment geht dennoch vorbei). Einen Moment erneut genauso zu erleben wie einen anderen zuvor ist definitiv unmöglich, schon allein weil Du in einer anderen Stimmung bist, neue Erfahrungen dazugekommen sind, Du vielleicht sogar insgesamt eine neue Sichtweise auf das Leben eingenommen hast und Dir aufgrund dessen andere Gedanken als zuvor in den Sinn kommen. Zeit ist deshalb einerseits ein unheimlich schönes Geschenk, andererseits prägt einen Menschen das Vergehen von ihr, von Momenten und Augenblicken, die sich im Nichts auflösen und zu verpiffen scheinen – die Kunst besteht darin sie in jeglicher Hinsicht, den Moment und den kleinsten Augenblick, zu schätzen oder schätzen zu lernen (denn er ist vergänglich). So wie dieser wunderbare Moment vor einem guten Jahr als ich mit herzlichster Freude dieses Foto von der Uhr gemacht habe, womit ich für mich einen Moment festhalten konnte, denn ich erinnere mich wie gestern an das Gefühl vollkommener Zufriedenheit und Glück, dieses Ausprobieren von Winkeln und Bildaufteilung zwischen der Detailtreue, die an dem Ziffernblatt hängt. Also kann ich doch ein wenig – vielleicht nicht die Zeit – aber ein Gefühl festhalten: in schwarz/weiß auf einer Holzkiste mit einem weißen Ziffernblatt.

Welche Momente/Zeit schätzt Du sehr?

Bloggen zwischen Kaffee, Zeitung und Wartezeit | 101 Beiträge

Zwischen zwei Flügen sitze ich am Frankfurter Flughafen. Ankunft ca. 7.15 Uhr, die Wartezeit bis zum Anschlussflug beträgt drei Stunden. Mit wenig Schlaf und einem kleinen Kaffee mit Sojamilch, setze ich mich auf die Stühle vor dem A36 Gate und sofort schießt es mir in den Kopf: Darüber könnte ich einen Blogartikel schreiben. Dieser könnte in die Richtung gehen wie ich es schon bei Zugfahrten beschrieben habe: ein mal über die Gelegenheit den Zug zum Wohnzimmer zu machen und ein anderes Mal über Zug fahren an und für sich. Der Artikel könnte die Hektik aufgreifen, die an Flughäfen herrscht, das Gedränge bei den Sicherheitskontrollen und von überteuerten Kaffees und Snacks erzählen, die sich die Fluggäste dennoch kaufen (weil sie es möchten – jetzt und nicht erst in zwei Stunden!), obwohl sie genau wissen, dass sie nahezu den dreifachen Preis dafür bezahlen. Die kulturelle Vielfalt und die Internationalität, die sich sowohl in den gesprochenen Sprachen, als auch in der Kleidung und der Attitude der Pendler, Reisenden und Geschäftsmenschen wiederspiegelt, könnte in meine Beobachtungen am Flughafen mit einfließen. Ein philosophischer Blick auf die Vergänglichkeit des Augenblicks, die Raum und Zeit mit sich bringen und der Betrachtung des Hier und Jetzt, die Ruhe, die Wartezeit inne hat und in nicht einmal mehr zwei Stunden bis zum Boarding, würde ich zu dem Schluss kommen, dass Zeit doch nur eine Zahl ist, sie vergeht und wir nichts dagegen unternehmen können und mit der Betrachtung ihrer Kostbarkeit jeder Moment, den wir erleben, eine Bedeutung zukommt, die wir wie den überteuerten Kaffee am Flughafen bewusst wahrnehmen und genießen. So oder so ähnlich könnte der Artikel aussehen, den ich schreibe. Könnte. Als ich den Blog öffne um mit dem Schreiben anzufangen, sehe ich, dass es schon einhundert Artikel sind, die ich seit Januar verfasst habe und fange an darüber nachzudenken, wie viel Zeit, Mühe und Energie ich wohl schon in den Blog gesteckt habe, wie viel ich davon (oder sogar noch mehr) zurück bekommen habe und werde mir der Tatsache bewusst, dass ich lange gebraucht habe, um zu verstehen, dass es beim Bloggen Dinge gibt, die ich nicht planen kann. Vor fünf Tagen saß ich am Flughafen und hätte gerne den Artikel (den Du jetzt liest) geschrieben, damit ich ihn Donnerstag publizieren kann. Das Leben, das Business und am Ende auch ich selbst, haben verhindert, dass ein Artikel mit drei Zeilen in meinem Blog landet. Fünf Tage später sitze ich gemütlich an einer der Lade-/Business-/Laptop-Stationen am Flughafen in Barcelona und nehme mir die Zeit, den Artikel fertig zu schreiben. Mal wieder wird er etwas anders als ich ihn mir vorgestellt habe, mal wieder fließen die Worte wie ein rauschender Gebirgsbach über die Tasten in den Entwurf, mal wieder habe ich das Gefühl, dass mir ohne das Bloggen tatsächlich etwas fehlen würde. Und während ich so darüber nachdenke, dass es mit eine der besten Entscheidungen im letzten Jahr war, wünsche ich mir einen überteuerten Kaffee, den ich genießen möchte, während ich den Beitrag publiziere, verbreite und dabei angenehm zufrieden feststellen kann, dass ich auch mal eine Woche vertrage, in der eben nur ein Blogbeitrag erscheint.

Ruhe: In meinem Schneckenhaus

Stellt euch eine Schnecke vor mit einem Schneckenhaus auf ihrem Rücken. Sie schleicht langsam und gemächlich den Weg entlang, genießt die Umgebung, schleicht langsam an Menschen vorbei (bzw. die Menschen hetzen an ihr vorbei), sie fühlt sich sicher und geborgen, denn sie hat eine Sache was die anderen nicht haben: Ein Schneckenhaus auf ihrem Rücken, in das sie sich zurückziehen kann wann immer sie möchte.

Die Schnecke bin ich.

Wann immer ich das Gefühl habe, dass mir irgendwas zu viel wird, wann immer ich denke, dass es Zeit für eine Ruhepause wird, wann immer ich der Meinung bin, dass alles um mich herum zu eindrücklich ist, gehe ich in mein Schneckenhaus. Da ist es warm und angenehm entspannt, ich finde Ruhe. Ich kann mich konzentrieren, entspanne mich und nehme das wahr was ich wahrnehmen möchte: Ein paar Buchseiten, einen Artikel, ein Lied, den Bleistift auf dem Skizzenblock neben meinem Bett, ein Gedanke, dem ich folge während ich in der Bahn, auf dem Bett oder sonstwo sitze, die Luft in der Umgebung oder in der Natur. Nichts kann mich in diesem Moment erreichen, alles andere ist nichtig und klein, nicht vorhanden, unsichtbar. Alles andere hat in diesem Moment keine Bedeutung.

Manchmal bin ich daheim, manchmal bin ich draußen – in meinem Schneckenhaus.

Hast Du auch ein Schneckenhaus? Wenn ja, wie sieht das aus?

Über Wege.

Ich weiß nicht warum mich Wege so sehr faszinieren. Vielleicht ist es das Gewöhnliche an Ihnen, vielleicht weil sie einfach da sind, vielleicht weil sie trotz des Wortes, welches sie umschreibt, so unterschiedlich sein können. Ob ich nun eine Straße entlang gehe, einen Pfad im Wald oder über eine Holzbrücke. All das sind Wege, die irgendwohin führen und werden auch als solche bezeichnet. Ein Weg auf dem ich gehe, ein Weg auf dem ich meinen rechten vor den linken Fuß setze, ein Weg, den ich gewählt habe zu gehen.
Trotz dieser sehr nahen Verbindung von dem Weg und dem was er alles sein kann, komme ich nicht umhin ihm eine weitere, tiefere, metaphorische Bedeutung zu verleihen. Der Weg ist nicht nur das Pflaster wenn wir morgens zur Bahn laufen oder zum Bäcker um die Ecke gehen, er ist nicht nur die Erde im Wald beim Sonntagspaziergang und er ist nicht nur die Holzbrücke, deren Balken sich unter unseren Füßen morsch anfühlen.
weg_blumeWege können auch Gedanken sein, die entstehen, sich formen, verpuffen, wieder auftauchen, sich zweigen. Entscheidungen, die ich treffe eröffnen oder verwehren mir Wege, die ich in meinem Leben gehen kann. Wenn ich vor mich hin träume kann ich mich für unterschiedliche Richtungen entscheiden, unterschiedliche Gedankengänge entlang laufen, mich verlaufen und wieder zurück finden. Ich kann zurück blicken, mich umblicken, vor schauen, um die Ecke sehen, die Augen schließen und mich in den Weg setzen. Ich kann Wege gehen, die es gibt, ich kann meinen Weg gehen, ich kann Wege erschließen, neue Wege gehen, zurück gehen oder eine andere Richtung einschlagen.
weg_holzbretter
Ich kann verwegen sein, mich auf anderen Wegen befinden, tanzen, frei sein, atmen und gehend auf dem Weg verschwinden. Ich kann weg sein, ich kann da sein, ich kann den einen Weg gehen oder einen anderen. Ich kann weggehen, mich nicht umdrehen, umsehen, sondern nach vorne blicken und mich bewegen.

Ist nicht jeder Weg da, um ihn zu gehen?


Fotostrecke: eigene Aufnahmen, Ort: Battle Ground, Indiana, USA

Im Zug: Von unverhoffter Ruhe und dem Gefühl nicht zu Hause zu sein | Kleines Experiment

Ich sitze da blicke aus dem Fenster und die Landschaft zieht an mir vorbei. Ab und an durchbrechen Häuser und graue, betonierte Straßen das Grün. Das Grün über dem sich ein milchiger Schleier ablegt, eine trübe Scheibe, durch die ich blicke und mich in das Spiel aus Nebel und Sonne reinlege. Entspannt lehne ich mich zurück und schaue nach draußen, meine Gedanken schweifen, ich denke an nichts, nichts besonderes, vielleicht an die Natur, vielleicht an die warme Sonne und das gleißende Licht, dass sich durch das Zugfenster beißt, vielleicht an den letzten Urlaub, der wie gestern im Gedächtnis hängt, an fliegen und Freiheit, vielleicht einfach an etwas Schönes und die Ruhe die ich empfinde. Das leichte Rattern des Zuges, mal lauter mal leiser, das Ruckeln in der Kurve, der Sitz, der sich schon gewohnt und etwas härter ins Gesäß bohrt und mein zweiter Arbeitsplatz mit dem kleinen Tisch vor mir, geben mir das beruhigende Gefühl, mich trotz der Bewegung, entfalten zu können: Ich kann lesen, schreiben, reflektieren, mich der Musik hingeben, mich in ihr verlieren, wie in meinen Gedanken, wenn ich aus dem Fenster blicke und dem Nebel dabei zuschaue wie er das Gras zudeckt und der Atmosphäre dadurch etwas Magisches verleiht. Ich entspanne, ich bin bei mir, ich genieße die Ruhe, die Ruhe im Zug. Ich berühre die Tasten, schreibe und gebe mich ganz dem Fluss meiner Gedanken hin.


Kleine Pause: Ich schreibe den Artikel heute Abend auf der Heimfahrt weiter bzw. zu Ende. Mal sehen was passiert. Über was schreibe ich? Wie fühle ich mich? Wie ist mein Schreibstil und wie sehen meine Gedanken aus? Wie wird der Titel sein?

Seid gespannt.

Liebe Grüße von unterwegs ♥ Caro


Fortsetzung von heute Morgen:
Wo fange ich an? Der erste Zug ist schon mal kein ICE, sondern ein RE (ich nenne das Bummelzug). Es ist von Anfang an ungemütlich, voller und lauter als heute früh. Dennoch schaffe ich es recht zügig (Haha, Wortspiel!) mich zurückzuziehen, abzuschalten und die Konzentration weniger auf die Umgebung als auf das zu richten was ich vor mir habe: Einen geöffneten Laptop, meine Gedanken, die unbedingt raus möchten, Tasten und eine Fahrt von zwei Stunden.
Bummelzug heißt gleichzeitig auch mehr Dörfer bzw. Städte, die am Fenster vorbeiziehen und ausschließlich durch die Schönheit des Himmels und der Wolken durchbrochen werden. Ich mag den Himmel, besonders dann wenn er in den unterschiedlichsten Farben erstrahlt, sich die Wolken dazwischen schieben und die Farben dadurch noch mannigfaltiger werden. Wenn dazu noch die Landschaft dementsprechend ist, könnte ich mich darin stundenlang verlieren, zeichnen, malen, träumen. Leider habe ich nicht viel Zeit für derartige Träume, denn der späte Nachmittag geht in den Abend über und es wird dunkel, sodass sich das Bild auf der anderen Seite des Fensters wie eine dunkle Endlosschleife entlang zieht und sich ausschließlich der Mond als heller, einsamer Fleck am Himmel davon abhebt.
Nach einem Umstieg sitze ich endlich in einem ICE und habe mittlerweile zu den Zeilen hier weiter an meinem ersten Buch geschrieben und Gedanken festgehalten, die ich schon lange einmal festhalten wollte. Trotzdem bin ich froh, dass ich statt in einem RE nun in einem schnelleren ICE sitze, der nicht bei jedem Kaff hält. Ich bin wirklich kein ungeduldiger Mensch und ich genieße die Ruhe wirklich sehr, aber ich finde es auch schön nach einem langen Tag endlich wieder nach Hause zu kommen. Und das ist wohl das einzige was ich im Zug nicht habe, aber daheim: Das Gefühl zu Hause zu sein.

Grenzen

Wenn ich an Grenzen denke fallen mir hohe Zäune ein, Linien zwischen Ländern in einem Atlas und mir kommt der Gedanke, dass an einer Grenze etwas aufhört und auf der anderen Seite der Grenze etwas beginnt. Doch wie verhält es sich mit körperlichen Grenzen oder emotionalen oder auch geistigen Grenzen? Sind diese genau so zu definieren und wenn ja, wie bestimme ich diese Grenzen?

Der Gedanke an die eigenen Grenzen kann einem Angst machen: Wo befinden sie sich? Welche Ängste gehen damit einher? Bin ich dadurch schwach? Wie kann ich daraus eine Stärke entwickeln? Ist es überhaupt möglich aus Grenzen eine Stärke zu entwickeln? Es gibt sicher kein Patentrezept für das Entdecken und den Umgang mit Grenzen. Braucht es wie ich finde auch nicht, denn sich allein darauf einzulassen sie zu erkunden und zu erleben ist sehr bereichernd. Manchmal reicht eine Erfahrung aus, um festzustellen wo sie sich befinden, manchmal brauchen wir mehrere Erfahrungen, um sie eindeutig bestimmen zu können. Und manchmal müssen wir die Grenze überschreiten, um zu merken, dass sie ausschließlich als Blockade im Kopf existiert hat und sich im Grunde weiter entfernt befindet als wir es vermutet haben. Das Interessante bei diesem ganzen Prozess ist, dass sich es bei allen drei Bereichen (körperlich, emotional, geistig) nahezu äquivalent verhält und es im Prinzip nur an uns selber liegt, ob und wie wir unsere Grenzen entdecken, erleben und überschreiten. Dafür muss ich keinen Extremsport machen, mich nicht in ein Liebesabenteuer nach dem anderen werfen oder versuchen Kants Kritik der reinen Vernunft zu verstehen und darüber diskutieren. Ich kann das alles machen, um meine Grenzen kennen zu lernen. Manchmal reicht aber auch eine kleine Wanderung in einem Canyon, um festzustellen, dass die Höhenangst immer noch da ist, das flaue Gefühl sich beim Blick an den steil abfallenden Wänden runter immer noch einstellt und das Erlebnis, dass das Gefühl nach einer Weile so gering durch scheint, dass die Freude an der Wanderung dem gegenüber deutlich überwiegt und die Feststellung, dass die Grenze überschritten werden kann und sich dadurch um ein ganzes Stück weiter weg entfernt. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass aus der ursprünglichen Schwäche die Stärke erwachsen kann über seine Grenzen hinauszugehen, diese zu verschieben oder sie (in manchen Fällen) komplett auszulöschen.

Bei allem was wir im Rahmen dieses Erlebens unternehmen ist es wichtig dabei in sich reinzuhören: Was fühle ich? Fühle ich mich wohl oder ist es mir gerade zu viel? Möchte ich weitergehen? Möchte ich mehr? Möchte ich Neues lernen?

Kennst Du deine Grenzen? Kennst Du deine Stärke und Schwächen?